• Angela Blewaska

Rasseportrait: Heilige Birma

Im Oktober durfte ich die Heilige Birma Dame Lilly mit ihren 3 zauberhaften Kitten kennenlernen. Was mich sofort erstaunt hat: im Vergleich zur äußerlich recht ähnlichen Ragdoll sind Birmakatzen verhältnismäßig zierlich, so dass man sie durchaus als "kleine Schwester" der Ragdoll bezeichnen kann. Die zu diesem Zeit etwa 7 Wochen alten Kätzchen zeigten keinerlei Scheu und auch die Mama näherte sich immer wieder neugierig und suchte die Nähe zum Menschen.

Typisch für die Birma: die strahlend blauen Augen.

Wesen

Die Birmakatze kann man wirklich als ideale Hauskatze bezeichnen, die problemlos in der Wohnung gehalten werden kann. Sie sucht die Nähe der Menschen und baut oft innige Bindungen auf, weshalb sie als Familienkatze gilt. Die Heilige Birma kuschelt gerne und ist sehr freundlich und sanftmütig. Sie sind sehr vorsichtig und fahren nur selten ihre Krallen aus.

Die Birma sehr neugierig und auch bis ins Hohe Alter sehr verspielt. Auch wenn ihr Bewegungsdrang nicht so groß ist wie bei anderen Rassen, spielt sie gerne mit Angel, Maus oder Federstab und sollte ausreichend beschäftigt werden.

Birmakatzen haben einen ausgeprägten Spieltrieb

Pflege

Das Fell ist halblang, sehr flauschig und seidig mit relativ wenig Unterwolle. Der Schwanz ist buschig. Sie sind sehr pflegeleicht und normales Bürsten mehrmals in der Woche ist ausreichend. Generell haart die Birma recht wenig und das Fell neigt nicht so leicht zu Verfilzungen. Im Herbst wechseln die Birmas ihr Fell und bekommen einen leichten Kragen, welcher im Frühjahr wieder verschwindet. Gerade während des Fellwechsels sollte man die Katzen über die Ernährung, zum Beispiel mit Malzpaste, einen halben Teelöffel Öl oder Spezialfutter unterstützen, um übermäßige Haarballenbildung zu vermeiden.

Die Birmas unterscheiden sich in ihren Points - die dunkle Fellfärbung in Gesicht, Ohren und Schwanz

Farbe

Die Birma gehört zu den Point-Katzen und ist wie die Ragdoll ein Teilalbino. Die Grundfarbe ist dabei ein leicht abgetöntes Weiß (Eierschalenfarbe). Die Kitten sind erst sehr weiß und dunkeln mit der Zeit nach. Im Gesicht tragen sie eine dunklere Maske und auch die kühleren Körperregionen wie Ohren, Schwanz oder Beine sind dunkler gefärbt. Die Pfoten dürfen dabei im Vergleich zu anderen Point-Katzen nur weiß gefärbt sein. Farbvarianten sind zum Beispiel: Seal-point, Blue-point, Chocolate-point, Cinnamon-point, Fawn-point, Lilac-point, Red-point, Creme-point. Dazu kommen Varianten mit Streifung (= tabby) oder mit Scheckung (= tortie). Die Augen der Birmas zeichnen sich durch ein strahlendes Blau aus.


Größe:

Heilige Birma Kater wiegen zwischen 4-6kg, Katzen meist zwischen 3-4kg.


Herkunft:

Um die Herkunft der Heiligen Birma - die nicht mit der Burma Katze zu verwechseln ist - ranken sich viele Mythen. Angeblich liegen die Ursprünge in Myanmar (ehemals Birma), was den Namen erklärt. Dort diente sie den Mönchen als Tempelkatze. Vermutlich gelangte von dort in den 1920er Jahren ein Kater nach Frankreich, der mit Perser- und Siamkatzen weiter verpaart wurde. Diese neue Rasse wurde bereits 1925 in Frankreich 1925 anerkannt und gelang in den 1930er Jahren nach Deutschland. Erst nach dem 2. Weltkrieg eroberte diese wunderschöne Rasse von dort aus die Welt und löste einen Boom aus.


Heilige Birma mit Tabby-Zeichnung (Streifen)



© 2018 by  Angela Blewaska  |   IMPRESSUM   |   AGBs  |  Datenschutzerklärung

Keine Ausweisung der Mehrwertsteuer gemäß § 19 UStG.